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500m Graf-Ulrich Straße — Ein Trauerspiel

Sanierung der Graf-Ulrich-Straße (500m)
Verantwortlich: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Aurich)
Projektleiter: Aart Viétor

Ein totales Trauerspiel ist die Sanierung der Graf-Ulrich-Straße in Weener. Nach zwei Jahren Planfeststellung begannen im Sommer 2012 die Arbeiten.
Planmäßige Fertigstellung Frühjahr 2013.

Für jedermann sichtbar: Das wird nie was. Wenig Arbeiter, konfuses Vorgehen. Zuwegungen zu den Grundstücken werden mehrmals aufgegraben, weil ein gleichzeitiges Verlegen von Gas, Wasser und Telefon wohl nicht ausreichend koordiniert wurde…

Im Sommer 2013 dann die erste Rückmeldung des Projektleiters. Nicht nur dass die Projektlaufzeit schon völlig überzogen wurde, nein, es wurde darauf hingewiesen, dass es wohl noch bis zum Herbst andauern könnte.

Auch hier wieder keine ausreichende Projektkontrolle. Trotz massiven Verzuges keine erkennbaren Gegenmaßnahmen. Jetzt ist der Herbst vorbei, und es ist nichts fertiggestellt. Auf mich wirkt das, als wenn hier keine Projektkontrolle stattfindet oder der verantwortliche Projektleiter völlig überfordert ist.

Die Stadt Weener kontrolliert die Arbeiten offensichtlich auch nicht, und läßt jeden Zeitplan unkommentiert überschreiten, statt hier klare Ziele verbindlich einzufordern. Fühlt sich denn keiner verantwortlich?

In der halben Bauzeit dieser Sanierungskatastrophe baut die Nachbarstadt Papenburg einen Kreisel, eine Unterführung der Landstraße, eine neue Verkehrsführung mit neuen Straßen, Anbindungen und Radwegen.

Vielleicht sollte man um professionelle Hilfe aus dem Emsland bitten?

Nachtrag Februar 2014: Die Baustelle ist immer noch nicht fertiggestellt, und es sieht so aus, dass das über den Winter auch so bleibt. Bauzeit dann fast zwei Jahre für 500m Landstraße!